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13.03.2008: Dokumentation: Kindersoldaten in Uganda [Teil-5]




13.03.2008: Dokumentation: Kindersoldaten in Uganda [Teil-4]



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Charis Center Kampala

 

2002 wurde das Charis Center von Bischof John Obokech und seiner Frau Catherine gegründet. Vorrangig werden dort Waisenkinder versorgt.

 

Bereits Ende 2002 hatte das Zentrum 120 Kinder aufgenommen. Dann kamen Kinder aus den Slums von Makindiye und Kampala hinzu, so dass heute etwa 500 Kinder betreut werden. Aber nicht nur das. Sie bekommen auch Schulbildung, die in Uganda normalerweise Geld kostet. Daneben benötigen die Kinder Schuluniformen und tägliche Ernährung.

 

Außergewöhnlich: AIDS-Waisen sind häufig in Afrika diskriminiert und ausgestoßen. Nicht so im Charis Center. Hier sind sie voll in die Schule integriert und haben dadurch die Chance auf eine Zukunft.

 

 

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Kawukano Schule

 

Unter der Leitung von Edward Kaggwa steht die Kawukano Schule, in der etwa 500 Kinder unterrichtet werden. Die Arbeit ist in Nambeere, etwa 100 km nordöstlich der Hauptstadt Kampala. Und da viele Kinder in dieser ländlichen Region daheim keine oder nur eine unzureichende Mahlzeit erhalten, bekommen sie dort wenigstens im Rahmen der Schulspeisung eine Mahlzeit.

 

Die Grundschüler (Alter zwischen 5 und 7 Jahren) erhalten am Morgen in der Pause um 10.30 Uhr eine Tasse Mais oder Soja mit Milch und Zucker. Für diese Kinder endet die Schule um 13 Uhr.

 

Die Schüler der Mittel- und Oberstufe (7 bis 15 Jahre) haben von 8 bis 16.30 Uhr Schule. Sie erhalten außerdem ein Mittagessen aus Bohnen oder Erdnusssoße, sowie ab und zu auch Fisch mit Haferbrei oder Reis oder eine Speise, die der Jahreszeit entspricht. Eine Mahlzeit kostet pro Kind etwa 40 Cent.

 

Auch die Versorgung der Lehrer ist gegeben. Sie haben ein bescheidenes Monatsgehalt. Sie und ihre Familie haben eine Unterkunft um sich ganz den Schülern widmen zu können. Bei der Schülerzahl sind das knapp 20 Lehrer, die versorgt werden müssen.

 

Schulbücher werden immer wieder neu benötigt. Und da es in Uganda noch kein funktionierendes Verlagswesen gibt, muss diese Literatur teuer aus dem Ausland eingekauft werden. Dies unterstützt Hilfe Weltweit – denn ohne Bildung gibt es keine Zukunft.

 

Eine Schule wie die Kawukano-Schule ist für den ländlichen Raum in Uganda völlig ungewöhnlich, aber vorbildlich. Darum braucht diese Arbeit auch weiterhin unsere Unterstützung. 

 

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New Hope Uganda

 

Nach dem Ende des Bürgerkriegs startete 1988 die Arbeit unter Waisenkindern (damals zunächst Bürgerkriegswaisen) in Kasana. Dieses Kinderzentrum (bewusst nicht Waisenhaus genannt!) ist in vielfacher Weise vorbildlich. Zum einen sind die Kinder in Familien mit konkreten Ansprechpartnern, nämlich den Vätern und Müttern, die mit ihren eigenen Kindern ihr Leben mit den Waisenkindern teilen. Sie haben dadurch ein weitgehend normales Familienleben.

 

Daneben erhalten die Kinder gemeinsam mit Kindern aus der Umgebung eine für ugandische Verhältnisse hervorragende Schulbildung. Danach schließt sich im Berufsausbildungszentrum Kiwoko häufig eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf an. Mit den externen Kindern werden dort etwa 200 Kinder betreut und versorgt. Weitere 200 stehen auf der Warteliste, so dass ein großer Bedarf nach Erweiterung besteht.

 

Um eine solche Art der Kinderbetreuung im ganzen Land bekannt zu machen, schulen die Leute von New Hope Uganda in regelmäßig stattfindenden Kursen immer wieder Interessenten aus ganz Uganda. Es ist zu hoffen, dass es noch viele Nachahmer für solch eine erfolgreiche Arbeit gibt.

 

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